Stell dir vor…

…du bist auf Reisen und ein plötzliches Ereignis tritt ein. Du musst alle Pläne über den Haufen werfen, umdisponieren, Träume begraben. Eigentlich wolltest du doch noch… Aber es gibt nur einen Weg: nach Hause. Nach dem anfänglichen Schreck beginnst du dir Sorgen zu machen. Was wenn? Klappt das alles? Du buchst Flüge um, regelst alles, was in 48 Stunden vor Abreise noch zu regeln ist. Dann merkst du auf einmal, dass deine Sorgen völlig unbegründet waren. Du kannst das Land problemlos verlassen. Es gibt keine Schwierigkeiten bei der Rückgabe des Mietwagens oder der Ausreise. Niemand hält dich auf. Der Flugplan läuft für dich nicht nur reibungslos, sondern perfekt: Du wirst auf eine Flugkombination umgebucht, die dafür sorgt, dass du fast 18 Stunden früher zu Hause bist als geplant. Die Einreise in die Heimat ist ebenfalls unproblematisch, bei der Rückfahrt nach Hause kommen sogar die verhassten Regionalzüge fast pünktlich. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit bist du bei deiner Familie.

Klingt utopisch? Ist aber die Realität, wie wir sie bei unserer Rückreise erlebt haben. Keine überfüllten Flughäfen, keine panischen Menschen, reibungslose Abläufe. Manchmal funktioniert es einfach und wir sind heilfroh und dankbar, dass wir nun zu Hause sind.

Das Ende einer Reise

Es ist schade, dass wir unsere Reise nicht zu Ende bringen konnten. Aber es ist kein Weltuntergang, schon gar nicht in der aktuellen Situation. Wir haben so viele Erfahrungen sammeln dürfen. Schöne, aber auch weniger schöne. Wir haben Menschen aus verschiedenen Kulturen kennengelernt. Es gab Höhen und Tiefen. Einige Erfahrungen brauchten viel Zeit der Verarbeitung. Manche Orte ließen uns zur Ruhe kommen, wieder andere ließen uns verzweifeln. Aber alles lief für uns gut. Niemand wurde ernsthaft krank, wir saßen nirgendwo fest. Es gab keine Probleme bei Ein- oder Ausreisen. Wir wurden nicht überfallen, auch sonst schien unsere Sicherheit zu keiner Zeit gefährdet. Wir sind unendlich dankbar und nun zu Hause. Bei Niko. In der Nähe unserer Familie. Unseren Freunden. Was wollen wir mehr? Klar, echte Nähe wäre Klasse. Was soll’s.

Die Welt kann warten.

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