Tokyo, ich liebe dich! – Meine ersten Gedanken, nachdem wir den Flughafen mit äußerst freundlichem und zuvorkommendem Personal verlassen haben.
Tokyo
Die Stadt ist sauber, ruhig, mit geringem Verkehrsaufkommen und vor Allem kein sich gegenseitig wütendes Anhupen! Alles scheint einen geordneten Gang zu gehen-was einen extremen Kontrast zum lauten, chaotischen, verkehrsreichen und , muss man ehrlicherweise doch sagen, dreckigen und vermüllten Russland darstellt. Und dass sollte eine Großstadt mit 9,6 Millionen Einwohnern sein? Die Menschen sahen wir zwar, hörten sie aber nicht. Auf offener Straße, in der U-Bahn, in den Einkaufszentren – überall ruhige und freundliche Menschen! Ab und zu ein erstaunter oder überraschter Blick und ein Lächeln, zuweilen sogar überraschte Ausrufe, wenn sie Timos meerblaue Augen entdeckten. Auch verblüffte, starrende Blicke vor Allem von Seiten japanischer Kinder uns gegenüber aufgrund unserer Größe und unseres doch sehr anderen Aussehens.
Hier will ich bleiben!
Die Wolkenkratzer- wow! Bei ihrem Anblick ergriff mich jedesmal Ehrfurcht vor menschlichen Baukünsten. So riesig und über Allem erhaben! Wenn die schwüle und stickige Hitze von um die 33 Grad, gefühlt 45 Grad, nicht gewesen wäre, wäre dies ein perfekter Wohlfühlort. Wer mich kennt, weiß, dass ich definitiv kein Großstadtmensch bin, aber in Tokyo würde ich liebend gerne leben. An die Temperaturen müsste ich mich gewöhnen, aber da alle Gebäude (selbst die U-Bahn und alle Bahnhöfe) sehr gut klimatisiert sind, würde das nicht viel ausmachen, wenn man einem geregelten Tagesablauf nachgehen würde. Auch die engen Gassen wirken aufgrund der überall herrschenden Ruhe, welche zuweilen durch spielende und lachende Kinder durchbrochen wird, und ihrer Sauberkeit nicht erdrückend, sondern eher angenehm und beschützend.
Die Kriminalitätsrate scheint hier auch sehr gering zu sein, Fahrräder und andere persönlichen Gegenstände wie Regenschirme, Blumentöpfe mit wunderschönen Bonsai u.a. werden vor den Häusern offen und ungesichert platziert.
Sightseeing mit Kindern
Es war schwierig die Kinder, vor allem Simon, bei der Hitze zu einer Entdeckungstour oder, wie man so schön sagt, Sightseeing-Tour zu bewegen. Bereits nach kürzester Zeit mussten wir uns ihr Gejammer anhören. Spaß hatten zumindest die zwei Kleineren im Wasser-Park in der Nähe des Stadtverwaltungsgebäudes, von welchem aus man kostenlos aus dem 45. Stockwerk die Stadt von oben sehen konnte (Dies begeisterte selbst Simon).



























Ein schönes Bild „Unter einem Lampion“. Man könnte meinen ihr habt Hochzeitstag ? Herzlichen Glückwunsch ?
Sehr aufmerksam, Danke. Liebe Grüße!