Flying home for Christmas

Es ist soweit, in wenigen Stunden geht es nach Hause! Montag Abend sind wir hoffentlich wohlbehalten wieder daheim. Wir freuen uns riesig euch alle wiederzusehen!

Liebe Grüße aus Delhi,

Die Mölders

02:40 Uhr Ortszeit, nach anderthalb Stunden Check-in, Immigration, Sicherheit und der gefühlt hundertsten Passkontrolle.

Delhi

Da waren wir nun in der Hauptstadt Indiens. Gestärkt durch die erholsamen Tage in Goa und mit dem Wissen, das indische Großstädte sehr anstrengend sein können, verbrachten wir die letzten Tage vor unserer Heimreise mit Sightseeing. Die Smogwerte sprengten die Skala, jedoch zeigte das Thermometer angenehmere Temperaturen als in Kolkata oder Chennai, wodurch die Luft etwas erträglicher war. Unser Hotel war recht komfortabel (auch wenn wir 2 tage kein heißes Wasser hatten) und die Anbindung an nahezu alle Sehenswürdigkeiten dank der Nähe zur Metro gewährleistet.

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Goa

Nach einem kurzweiligen Flug landeten wir schließlich spätabends im indischen Bundesstaat Goa. Anders als wir es gewohnt waren, konnten wir für die Fahrt zum Hotel nicht auf Uber zurückgreifen. Die Taxifahrer haben sich hier anders organisiert: Am Flughafen warten Scharen von Männern, die sich gegenseitig darin über- bzw. unterbieten, uns die beste Fahrt zu verkaufen (vermutlich gehören die zu ein und derselben „Mafia“). Als wir uns einig geworden waren (für indische Verhältnisse eigentlich zu teuer), ging alles ganz schnell: Taxi rangerufen, Koffer rein, los ging die Fahrt. Und so verwunderte es uns nicht, dass der Fahrer ebenfalls ein rasantes Tempo fuhr…

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Versuch einer Fortsetzung – Chennai

Wir sind immer noch nicht fertig. Tag um Tag, Woche um Woche, Monat um Monat vergingen und weder Lena noch ich fanden die Motivation unsere Erfahrungen aus Indien und den Reisen danach zu vervollständigen. Jetzt aber – hoffentlich – wirklich – echt jetzt? Echt!

Es ist nicht das „müssen“, sondern der Drang nach Verarbeitung und Konservierung der Erinnerung, der mich jetzt zum schreiben drängt. Unsere Erfahrungen aus Indien waren und sind auf eine Weise prägend, dass wir erst in Marokko und auf den Kanaren feststellten, was dieses Land eigentlich mit uns gemacht hat. Aber dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr…

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Gedanken…

…sind so eine Sache. Besonders wenn sie nicht ausgesprochen werden. Viele von euch kennen das sicher: Man unterhält sich mit Menschen, die man schätzt, die man gerne in seiner Nähe hat. Irgendwann fallen Bemerkungen, denen man nicht zustimmen möchte, die einen irritieren, vielleicht fassungslos, manchmal auch wütend machen. Und man sagt: Nichts, oder zu wenig. Dem Frieden willen. Vielleicht auch aus Angst vor Ablehnung. Und was ich viel schlimmer finde: Man verliert unter Umständen die Achtung für den Gegenüber.

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Philippinen – Kinderdorf Naic

Von Südkorea aus schrieben wir den christlichen Missionsdienst (CMD) an, ob es nicht möglich wäre, für 2 Wochen deren Kinderdorf in der Nähe von Manila zu besuchen. Wir wollten nicht nur Sightseeing, sondern uns auch im Rahmen einer Freiwilligenarbeit einbringen. Große Hoffnung machten wir uns nicht, unsere Anfrage war bestimmt zu kurzfristig. Umso überraschter waren wir, als wir 10 Tage vor unserem Flug eine Zusage aus Manila vom CMSP (Christian Mission Service Philippines) bekamen, man rechne mit uns und würde uns bereits am Fulghafen erwarten. Da wir immer noch keine Pläne oder Unterkünfte für das Land hatten, konnten wir spontan zusagen und waren sehr aufgeregt. Und aus den geplanten 2 Wochen wurden letztlich 20 Tage.

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Hiroshima

Was werde ich für Eindrücke aus einer Stadt mitnehmen, die eigentlich jeder sofort mit der Atombombe in Verbindung bringt? Ich wusste vorab nicht wirklich, was mich erwartet. Ein Park, ein Museum. Soweit der Reiseführer. Aber wie intensiv und aufwühlend der Besuch dieser Orte sein würde, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

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Osaka und Umgebung

Nach einer kurzweiligen Zugfahrt mit dem Schinkansen bezogen wir unser Heim für die kommenden 4 Nächte in einem koreanischen Stadtviertel im Osten der Stadt Osaka. Die Sonne brannte noch immer erbarmungslos und erschwerte die anderthalb Kilometer mit vollem Gepäck vom Bahnhof bis zu unserer Unterkunft. Als Belohnung erwartete uns ein schmales, dank der 3 Stockwerke aber sehr geräumiges, vollklimatisiertes Häuschen mit ausreichend Platz für uns 5 (nach der etwas beengten Unterkunft in Tokyo sehr willkommen!).

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