Land unter in Wladiwostok und Fazit zu Russland

Wladiwostok

Endlich raus aus der Transsib (3 Tage in einem 4-Quadratmeter-Coupé ist echt nicht schön, noch dazu die unhygienischsten Toiletten, die wir bislang gesehen haben), kamen wir in Wladiwostok an. Hier erwartete uns allerdings ein sehr heftiger Regenguss ohne Möglichkeit, sich irgendwo unterzustellen (Bahngleise waren ohne Überdachung). Bereits nach kürzester Zeit waren wir schon ziemlich durchnässt.

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Aktueller Status und Bericht über Moskau

Wir befinden uns seit dem 29.08. in Tokio und haben am späten Nachmittag unsere (sehr) kleine Wohnung bezogen, wo wir eine Woche verbringen werden. Falls ihr Euch gefragt habt, wo denn die Berichte von unserer Transsib-Reise bleiben: Keine Panik, wir (bzw. Simon) sind fleißig dabei diese zu verfassen. Unseren ursprünglichen Plan, uns im Zug ausreichend Zeit zum Schreiben, Fotos sortieren, usw. zu nehmen, haben wir sehr schnell verworfen (wer schon mal mit der ganzen Familie auf engstem Raum ausharren musste, kann sich sicher vorstellen, dass „Kinder bei Laune halten“ Priorität hat). Für Jona und Timo hat bereits Mitte August die Schule angefangen (hierfür sind mehrere Tage im Zug super!), Niko ist seit dem 23.08. wieder in Deutschland und Lenas Eltern haben am 29.08. ihre Rückreise angetreten. Und in den kommenden Tagen werden wir den oder die fehlende(n) Bericht(e) online stellen.

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St. Petersburg

Timo

Er hatte wirklich keine leichte Zeit in St. Petersburg. Sein Gesundheitszustand besserte sich nur langsam, zwischenzeitlich standen wir kurz davor ein Krankenhaus aufzusuchen. Als er aber nach 2 Tagen wieder feste (und vor allem flüssige) Nahrung dauerhaft bei sich behielt, ging es ihm bald sichtlich besser. Mittlerweile (ich schreibe diesen Eintrag aus Omsk) ist er wieder vollständig genesen und er legt auch wieder an Gewicht zu.

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Grüße von der Schwarzmeerküste

Endlich ein paar Tage der Erholung! Am Schwarzen Meer ließen wir es uns gut gehen, was wir nach den Strapazen in den Bergen auch bitter nötig hatten. (Meine Mutter hat sich einen Nagel am großen Zeh dermaßen im Schuh angeschlagen, dass er sich komplett verfärbte und mittlerweile ablöst) Unsere Unterkunft hier war einfach spitze, eine schöne, sehr saubere Pension mit erstklassiger, überwiegend armenischen Verpflegung, da die Inhaberin armenischer Abstammung ist. Morgens ein reichhaltiges süßes und herzhaftes Frühstück und abends ein warmes Abendessen.

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Wanderung im Kaukasus

Tag 1

Der Starttag der Wanderung verlief für mich in etwa so: morgens früh um 7 Uhr aufstehen, danach schnell frühstücken, Sachen packen, Toilette aufsuchen und letztendlich um 8:30 Uhr das Gepäck ins Auto packen. Als wir dann einsteigen wollten, merkten wir sehr schnell , das das Auto (ein Jeep, Fünfsitzer) zu klein für uns war, da wir (Bergführer und Fahrer mit eingerechnet) zehn Personen waren. Also setzte ich mich mit meinen beiden kleinen Brüdern Jona und Timo und dem Bergführer in den schon fast vollen Kofferraum , während sich mein großer Bruder Niko, meine Eltern und meine Großmutter auf den Rücksitz quetschten. Eingeengt fuhren wir endlich los zum Startpunkt. Dort angekommen, setzten wir direkt unser Gepäck auf und marschieren los.

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Krasnodar und Ladoschskaja

Typisches Frühstück

Nach dem Frühstück begaben wir uns mit dem Bus (280 Rubel für 10 Personen, ca. 4€) quer durch die Stadt zur örtlichen Meldestelle, da wir uns als Ausländer innerhalb von 7 Tagen in Russland melden müssen. Man teilte uns jedoch mit, dass eine Meldung erst nach 7 Tagen Aufenthalt an einem Ort notwendig ist, was auf uns nicht zutrifft, da wir regelmäßig den Ort wechseln.

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Es geht los nach Russland!

Noch ein kurzes Vorher – Foto und los geht’s!

Hallo ihr Lieben. Wir sind heile und sicher in Krasnodar, in meiner alten Heimat, angekommen. Insgesamt wurden wir ganze fünf Mal unterwegs gefilzt. In Istanbul mussten wir sogar unser Kartoffelschälmesser, eine Gabel und eine kleine Schere aus dem Erste-Hilfe-Set abgeben. Naja, das kann man noch verkraften, aber geärgert hat es uns doch sehr, vor allem, weil die Gabel zum Reisebesteck-Set gehörte. Das Messer hatten wir schon zu Hause gelassen, um genau diesem vorzubeugen. Na, ja.

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